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Jugendfußball - Westfalenmeisterschaft -
Budaks Traumtor sichert den Titel
- Bochum, 27.10.2010,
DerWesten
U13 des DFB-Stützpunktes Bochum holt sich mit 2:1-Finalsieg über
Herford.
In einem hochklassigen Finale sicherte sich die U 13 des
DFB-Stützpunktes Bochum die Westfalenmeisterschaft: Mit 2:1 (2:1) setzten
sich die Bochumer Talente gegen Herford durch.
Gut 200 Zuschauer verfolgten im Lohrheidestadion die
Begegnung, die aus Bochumer Sicht schwungvoll begann. Die offensiv
ausgerichtete Spielweise des Teams von Trainer Peter Lange trug bald
Früchte - dank einer herrlichen Kombination über die rechte Seite mit
Pascal Troma, Erik Ortmann und Tom Sindermann, der eine Maßflanke in den
Rücken der Herforder Abwehr spielte. Linksaußen Jonathan Marzok vollendete
schließlich per Linksschuss zum 1:0 (8.).
Die Herforder waren nun wach gerüttelt, und Bochums
Keeper Fabian Juszcack konnte mit guten Aktionen zeigen, dass er das
Geschäft beherrscht. Aus dieser Drangperiode der Ostwestfalen befreite sich
Bochum mit dem sehenswerten 2:0 durch Aziz Budak in der 20. Minute, als er
den Herforder Schlussmann mit einem Heber aus 30 Metern überlistete. Die
Herforder, die in der Qualifikation ohne Niederlage geblieben waren, gaben
sich aber noch nicht geschlagen. Es brannte vor dem Bochumer Tor, und eine
dieser schnellen Aktionen über die linke Bochumer Abwehrseite führte nach
Flanke von Lukas Kunze zum 1:2-Anschlusstreffer durch Etienne Amenyido
(23.).
Das Niveau der Partie blieb auch in der zweiten Hälfte
hoch. Es häuften sich die Torchancen, Bochums Phillip Gaedigk musste den
Ball von der Linie kratzen, und Fabian Juszcack verhinderte mit tollen
Reaktionen den Ausgleich. „Da waren wir zu wenig präsent“, meinte Peter
Lange, der daraufhin frische Kräfte einwechselte.
Das Team um Kapitän Cem Hoose konnte sich wenig später
von dem Herforder Druck befreien, die Konter liefen besser. Lediglich im
Abschluss haperte es auf Bochumer Seite: Sindermann, Gaedigk und Budak
vergaben das mögliche 3:1. Die Abwehr um Can Citak und Jonas Borin zeigte
sich jedoch nun in Topform und ließ keinen Treffer mehr zu. Selbst die
Zeitstrafe wegen Pascal Tromsas Notbremse überstand die Mannschaft und
rettete den Sieg ins Ziel.
Die Pokalübergabe endete in einem Riesenjubelsturm der
Bochumer, die das Lohrheidestadion zu ihrem Wohnzimmer erklärten.
Anschließend wurde gemeinsam mit den Herforder Spielern und deren Trainer
Ronny Greiner in den Räumlichkeiten der SG Wattenscheid 09 gefeiert.
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